Finanzdienstleistungen

DZ Bank AG: Arbeitgeber lehnen Aufnahme von Verhandlungen ab

DZ Bank AG: Arbeitgeber lehnen Aufnahme von Verhandlungen ab

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft Beschäftigte der DZ Bank AG (Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank) für Donnerstag, den 19. Mai 2016 zu Aktionen in Frankfurt/Main, Hannover, Stuttgart und München auf. Hintergrund ist die Forderung nach Verhandlungen zu einem Haustarifvertrag für die insgesamt rund 4.500 Beschäftigten. Die Arbeitgeber lehnen eine Aufnahme der Verhandlungen trotz mehrfacher Aufforderungen bislang ab.

ver.di fordert die Anerkennung des ver.di-Manteltarifvertrages aus dem Jahr 2004, der sich in der Nachwirkung befindet. Desweiteren wird für die betriebliche Altersversorgung die volle Einzahlung der Arbeitgeber in Höhe von sechs Prozent des Gehalts in die Ansparung, der Schutz für den Fall der Erwerbsunfähigkeit sowie die Fortführung bei einem Arbeitgeberwechsel gefordert.

In Bezug auf das Gehaltssystem fordert ver.di die Einführung neuer Tarifgruppen oberhalb der bisherigen Tabelle sowie zusätzliche Gehaltsstufen für Tarifangestellte, die Dynamisierung der AT-Gehälter (außertarifliche Gehälter) und die Umwandlung variabler Vergütungen in Festgehalt. Weitere Forderungen sind die Übernahme von Auszubildenden die Chancengleichheit für Frauen und die Übernahme von Sozialplan, Grundsatzvereinbarung und Interessenausgleich in einen Sozialtarifvertrag.

Da die Arbeitgeber der Aufnahme von Verhandlungen nicht zugestimmt haben, wird es am 19. Mai in der Zeit von 11:45 bis 14 Uhr zu Aktionen vor den DZ Banken an vier Standorten kommen.

Für Rückfragen:

Sigi Stenzel, 0171/2263255, und Jörg Reinbrecht, 0175/2226390