Postbank

Keine Bewegung in der zweiten Verhandlungsrunde

Postbank

Keine Bewegung in der zweiten Verhandlungsrunde

Postbank legt zu keiner ver.di-Forderungen ein Angebot auf den Tisch
Streik bei der Postbank ver.di FB1 Streik bei der Postbank

Am 04. September wurden die Tarifverhandlungen in Berlin fortgesetzt. Die Postbank legte zu keiner der ver.di-Forderungen ein Angebot auf den Tisch.

Denn: Die Arbeitgeberseite sieht in fast allen Themen einen Zusammenhang mit der Integration in die Deutsche Bank. Deshalb kann sie offenbar im Moment nicht mit uns in Verhandlungen eintreten.

Das haben wir zurückgewiesen. Der Kündigungsschutz hat gerade mit Blick auf die Integration für die Beschäftigten der Postbank eine besondere Bedeutung. Denn er bietet für die anstehende Integration eine sichere Perspektive.

Überblick zur 2. Verhandlungsrunde
Unsere Forderungen Antwort der Arbeitgeber
Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022 Der Kündigungsschutz steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Integration der Postbank in die Deutsche Bank – kein Angebot!
Gehaltserhöhung um 5 Prozent Die durch die Integration angestrebten Einsparungen von 900 Mio. Euro dürfen nicht gefährdet werden, Niedrigzinspha¬se, Erträge werden geringer….Wenn die Erträge nicht wachsen, müssen die Kosten in den Fokus genommen werden. Deshalb maximal eine moderate Steigerung aber auch hier: Kein Angebot!
Anhebung der Ausbildungsvergütungen Erfolgt nur, wenn die Ausbildungsbedingungen vereinheitlicht werden – hier müsse der Tarifvertrag private/ öffentliche Banken Maßstab sein. Kein Angebot!
Unternehmensspezifische Forderungen Kein Angebot!
Gesprächsbedarf zu einen Zukunftstarifvertrag Gesprächsbedarf anerkannt, bereit für Verhandlungsverpflichtung.

Dieser Verhandlungstag zeigt:

Jetzt müssen wir uns gemeinsam bewegen, damit sich auch in den Tarifverhandlungen etwas bewegt. Sonst laufen die Beschäftigten der Postbank Gefahr, im Rahmen der Integration unter die Räder zu geraten.

Bis zur dritten Verhandlungsrunde am 25.09.2017 sind Aktionen und auch Warnstreiks erforderlich.

Tarifrunde 2017 – besser informiert sein

ver.di möchte die Mitglieder schnell über wichtige Ereignisse während der Tarifrunde informieren. Unter Angabe Ihrer ver.di-Mitglieds­nummer können Sie hier unseren exklusiven Newsletter abonnieren: www.fidi-news.de