Tarifrunde Postbank 2017

Beginn der Tarifrunde im Postbank Konzern

Beginn der Tarifrunde im Postbank Konzern

06. APRIL: BEGINN DER TARIFRUNDE FÜR 20.000 BESCHÄFTIGTE IM POSTBANK KONZERN ver.di 06. APRIL: BEGINN DER TARIFRUNDE FÜR 20.000 BESCHÄFTIGTE IM POSTBANK KONZERN

UNSERE TARIFFORDERUNGEN FÜR DIE BESCHÄFTIGTEN STEHEN:

● KÜNDIGUNGSSCHUTZ BIS ENDE 2022
● 5 PROZENT MEHR GEHALT
● AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN ÜBERPROPORTIONAL ANHEBEN
● EIN NEUER ZUKUNFTSTARIFVERTRAG
● WEITERE UNTERNEHMENSSPEZIFISCHE FORDERUNGEN

Am 06. April 2017 findet in Bonn die erste Verhandlungsrunde statt. Die Zukunft muss jetzt gestaltet werden. Die Beschäftigten brauchen in Zeiten in denen Vorstände alle zwei Jahre ihre Meinung ändern mindestens ein tarifvertraglich gesichertes Zugeständnis, dass sie nicht um ihre Arbeitsplätze zittern lässt. Deshalb Kündigungsschutz bis Ende 2022. Arbeitgeber dürfen mit ihren Investitionen in die Zukunft die Beschäftigten nicht überrumpeln. Deshalb brauchen wir auch hier tarifvertragliche Rahmenbedingungen welche die Interessen der Beschäftigten berücksichtigen. Digitalisierung darf nicht nur für Arbeitsplatzabbau stehen. Digitalisierung als reines Kostensparprogramm auf dem Rücken der Beschäftigten lehnen wir ab. Die Arbeit kann verändert werden, wenn man hier die Beschäftigen qualifiziert, motiviert und mitnimmt. Dies soll ein Zukunftstarifvertrag gestalten und absichern. Zur Zukunft gehört auch eine Belegschaft die nicht vergreist. Ausbildung ist wichtig und richtig und gute Auszubildende müssen gerade in einem Konzern auch gleich bezahlt werden. Deshalb wollen wir hier eine überproportionale Anhebung der Vergütung und die gesicherte Übernahme nach der Ausbildung.

Aber nicht nur eine gerechte Vergütung für Auszubildende braucht es. Auch die Beschäftigten leisten mit immer weniger Arbeitskräften die gleiche oder mehr Arbeit. Filialen werden mit dem Raubbau an der
Gesundheit der Beschäftigten offen gehalten. Die Beschäftigten im Backoffice sollen immer schneller werden, der Arbeitstakt wird höher und höher, im Vertrieb soll mehr und mehr verkauft werden. Schließlich soll die Postbank wachsen, wachsen, wachsen. Servicestandards werden hoch gesetzt und gleichzeitig Arbeitsplätze abgebaut. Die Kolleginnen und Kollegen leisten erstaunliches und wollen deshalb ein Stück vom Kuchen abhaben. Die Forderung nach 5% mehr ist deshalb nur fair. Wir werden diese Tarifrunde nutzen müssen um eine Integration in die Deutsche Bank hinzubekommen, die nicht nur Opfer fordert sondern auch
Sicherheit bietet. Hierfür brauchen wir jede/n Einzelnen. Nur zusammen können wir den größtmöglichen Schutz und die maximale Absicherung für die Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen, aber auch unsere
Kultur und unsere Authentizität schaffen.

Deshalb macht euch bereit!
Steht zusammen! Seid ver.di!
Zieht mit!

VERHANDLUNGSKREIS TARIFRUNDE POSTBANK KONZERN 2017:
SUSANNE BLEIDT, GÜNTER EFFEN, FRANK FUS, RÜDIGER KRUSE, KÜBRA KUSCU, TIMO HEIDER, MARIO MATERNE, HEIKE RITSCHEL, TIM RITTER, BERND ROSE, MICHAEL SCHARPF, CINDY SCHIRMER, ERIC STADLER
LISA TROMPA, CHRISTOPH MEISTER ver.di, TINA SCHOLZE ver.di, UWE SPITZBARTH ver.di, GERD TAUSENDFREUND ver.di