Genossenschaftsbanken

PSD-Banken: Und sie bewegen sich doch!

PSD-Banken: Und sie bewegen sich doch!

Der Wir-Effekt ver.di Fachbereich Finanzdienstleistungen PSD Banken: Der Wir-Effekt!

Die Bankarbeitgeber präzisierten ihre bei der ersten Runde ausgesprochene Bereitschaft, die von ihnen gewünschte Absenkung der Verzinsung zumindest teilweise durch höhere Beiträge auszugleichen.
Gleichzeitig verdeutlichten sie ihren Wunsch nach Auslagerung der Altersvorsorge an eine Versicherung oder eine Pensionskasse.
Bisher sind die Beiträge für Ihre Altersvorsorge in den Bilanzen der einzelnen PSD Banken zurückgestellt. Dort stehen sie allerdings nicht mit den Ihnen zugesagten Rentenbausteinen, sondern nur mit abgezinsten Werten. Die gegenwärtige Niedrigzinsphase führt dazu, dass die Banken in den kommenden Jahren in erheblichem Umfang zusätzliche Beiträge zurückstellen müssen. Die Auslagerung bietet der Bank die Möglichkeit diese zusätzlichen Kosten vorzuziehen.
Die ver.di Verhandlungsdelegation äußerte Verständnis für diesen Wunsch, sofern die Arbeitgeber die damit verbundenen Aufwendungen zu tragen bereit wären.
Im weiteren Verlauf des Gespräches konnte eine Einigung auf die Suche nach möglichen Anbietern erzielt werden. Dazu lassen wir uns durch eine spezialisierte Beratungsfirma (Willis Tower Watson) unterstützen.
Am 26. September wollen wir uns in einer nächsten Verhandlungsrunde die Angebote ansehen und (wenn möglich) einen Anbieter auswählen.
Möglich wurde diese Bewegung der Arbeitgeber nur durch den sich in den einzelnen Banken äußernden Unmut der Beschäftigten. Deshalb, bleiben Sie am Ball!
Für uns bleibt wichtig:

  •  Die bisher erarbeiteten Rentenbausteine müssen voll erhalten bleiben.
  • Eine Absenkung der Verzinsung muss durch zusätzliche Beiträge des Arbeitgebers ausgeglichen werden.
  •  Wir wollen keine Low-Budget-Versorgung für junge Beschäftigte.

Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten.