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Überleitung „eins zu eins“, ein erster wichtiger Schritt!

Überleitung „eins zu eins“, ein erster wichtiger Schritt!

Überleitung: Eins zu eins! ver.di Fachbereich Finanzdienstleistungen Überleitung: Eins zu eins!  – Überleitung: Eins zu eins!

Mit dem 01. Januar 2017 ist die neue Entgeltordnung (EGO) aus dem Tarifvertrag Öffentlicher Dienst (TVÖD) Teil Sparkassen in Kraft getreten. Die EGO Sparkassen hat damit endgültig die  Eingruppierungsregelungen aus dem alten Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT) und die Übergangsvorschriften aus 2005 abgelöst. Damit es zur Wirksamkeit der neuen EGO Sparkassen kommt, ist eine sogenannte „Überleitung eins zu eins“ notwendig. Bei der Überleitung im Januar 2017 (je nach Gehaltszahlungstermin der 15.01.2017 oder der 31.01.2017) wird grundsätzlich diejenige Entgeltgruppe beibehalten, in die die/der Beschäftigte eingruppiert ist. Dies bezieht grundsätzlich die Erfahrungsstufen mit ein. Für Beschäftigte in der EG 9 gibt es für die Überleitung besondere Regelungen, die wir Ihnen in dieser Info ebenfalls nachfolgend darstellen werden.

Wichtig ist!  Eine Überprüfung der Eingruppierung auf Grund der Überleitung „eins zu eins“ erfolgt nicht. Es erfolgt wegen der Überleitung in die neue Entgeltgruppe TVÖD Sparkassen keine Überprüfung oder Neubewertung, dies wurde tariflich ausdrücklich ausgeschlossen. Sind Sie z.B. in der EG 6 eingruppiert und Ihr Arbeitgeber kommt auf die Idee, mit der Überleitung in die neue EGO zum 01.01.2017 Ihren Arbeitsplatz neu zu bewerten und dabei käme das Ergebnis „EG 5“ raus, und er möchte Sie nun nach EG 5 überleiten, dann ist das nicht zulässig, da dies per Tarifvertrag ausgeschlossen ist.
Eine Neubewertung einer Tätigkeit ist nur dann notwendig und zulässig, wenn einem Beschäftigten zum 01.Januar oder später eine andere Tätigkeit übertragen wird. Die Überleitung „eins zu eins“ erfolgt in
den Entgeltgruppen 1 bis 8 und 10 bis 15 unter Mitnahme der bisherigen Erfahrungsstufen. Die bis zur Überleitung zurückgelegten Stufenlaufzeiten bleiben erhalten. Bisher gezahlte Zulagen und Zuschläge
werden ebenfalls als Besitzstand mitgenommen.

[weitere Informationen finden Sie im S-Magazin 1/2017]