Deutsche Bank

Getrennt in den Farben, gemeinsam in den Zielen

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Getrennt in den Farben, gemeinsam in den Zielen

Resolution zur möglichen Fusion Deutsche Bank – Commerzbank
Bundesfachbereichskonferenz Kay Herrschelmann Bundesfachbereichskonferenz 1

Am Sonntag, den 17.03.2019 haben die Vorstände beider Institute in einer ad hoc Meldung mitgeteilt, dass sie miteinander ins Gespräch gehen werden, um einen möglichen Zusammenschluss zu prüfen.

Angabegemäß ist der Ausgang der Gespräche offen. Was seit Monaten immer wieder durch die Presse ging, dem Vernehmen nach getrieben durch den Bundesfinanzminister Olaf Scholz, ist bittere Wahrheit geworden. Seitdem sind die Belegschaften und Interessenvertretungen in großer Aufruhr. Die Angst vor einem weiteren massiven Personalabbau in beiden Häusern, die noch mitten in Integrationsbemühungen sowie Personalabbaumaßnahmen stecken, greift um sich.

Die Arbeitnehmervertreter in beiden Aufsichtsräten sowie ver.di lehnen eine Fusion ab. Bei Aktionen im Rahmen von zurzeit stattfindenden Betriebsversammlungen sprechen sich die Belegschaften deutlich gegen eine mögliche Fusion aus.

ver.di befürchtet bei einem Zusammenschluss beider Häuser u.a. massiven Personalabbau, eine neue Großbaustelle im Retailgeschäft, geschäftliche Überschneidungen im Privat- wie im Firmenkundengeschäft sowie umfangreiche Filialschließungen und eine unnötige Schaffung von neuen Problemen, bevor die alten Probleme abgearbeitet wurden. Insbesondere die Schaffung einer international bedeutenden großen, deutschen Bank - ein wesentlicher Treiber des Bundesfinanzministers für die Forderung nach Aufnahme von Gesprächen – wird durch die Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank nicht erreicht.

Die Sinnhaftigkeit einer Fusion wird ebenfalls in Wirtschaftsfachkreisen und Teilen der Politik stark angezweifelt. Was bleibt, sind die Ängste unserer Kolleginnen und Kollegen in beiden Häusern, durch eine sinnlose Fusion in eine erneute Umstrukturierung getrieben zu werden und ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

Basierend auf diesen Argumenten fordert die Bundesfachgruppenkonferenz Bankgewerbe die Vorstände der Deutschen Bank sowie der Commerzbank auf, die Gespräche schnellstmöglich zu beenden und Abstand von einer Fusion zu nehmen!

Die Bundesfachgruppenkonferenz Bankgewerbe bittet die Bundesfachbereichskonferenz Finanzdienstleistung, diese Resolution ebenfalls zu unterstützen.

Weiterführende Infos:

Die Resolution wurde von der Bundesfachbereichskonferenz Finanzdienstleistung ebenfalls unterstützt.

Unruhe vor dem Sturm
Ein Artikel über den wachsenden Protest in den Belegschaften beider Konzerne.

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