Deutsche Bank

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Am 24. Juni starteten die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der KEBA ohne ein Angebot der Arbeitgeber
Kein Angebot Gerd Altmann, pixabay.com Kein Angebot

Am 24.Juni starteten die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der KEBA. Im Mittelpunkt dieser ersten Verhandlungsrunde stand die Vorstellung der Forderungen der ver.di-Tarifkommission. Ein Angebot der Arbeitgeberseite wurde uns nicht vorgelegt, aber eine erste Reaktion: „Von Ihren Forderungen sind wir gedanklich weit entfernt. Wir möchten uns aber auf Sie zu bewegen.“

Insbesondere der zweite Teil der Aussage wirft Fragen auf. Wenn wir dem Lob Herrn Sierings für eure Arbeit Glauben schenken dürfen, können wir in der nächsten Verhandlungsrunde am 28.Juli ein gutes Angebot erwarten. „Die KEBA hat bewiesen, dass sie hochgradig effizient ist!“ oder „Die Beschäftigten der KEBA haben eine steile Lernkurve hingelegt. Darauf sind wir stolz!“

Zu diesen Aussagen können wir der Arbeitgeberseite absolut Recht geben. Auch das ver.di-Verhandlungs-team hat auf die hervorragenden Leistungen (insbesondere der vergangenen Monate) und die enormen Belastungen während der Corona-Pandemie hingewiesen. Daher stellt sich die Frage:

Wann und wie könnte die Geschäftsführung der KEBA ihre Wertschätzung besser zum Ausdruck bringen als jetzt mit einer angemessenen Erhöhung der Einkommen?

Diese Erwartung wurde jedoch sofort gebremst. Nach Einschätzung der Arbeitgeberseite besteht die Hauptdaseinsberechtigung der KEBA auch in der „effizienten Kostenstruktur“, die fast so gut wie die Produktion im Ausland sei. Das solle dann auch so bleiben. Mit reinen Argumenten werden wir also keinen guten Tarifvertrag durchsetzen können.

Wer eine gute und angemessene Gehaltserhöhung für gerecht hält, muss persönlich dazu beitragen, die ver.di-Tarifkommission handlungs- und durchsetzungsfähig zu machen. Das geht nur mit einer ver.di-Mitgliedschaft und der Beteiligung an Aktionen im Betrieb.

Die Forderungen der ver.di-Tarifkommission:

  • 6 Prozent Erhöhung der Gehälter und Azubivergütungen ab 1. April 2020, mindestens aber um 150 Euro.
  • Die Beschäftigten erhalten eine Wahloption, ob sie mehr Gehalt oder die Gehaltserhöhung in Freizeit umwandeln möchten.
  • Einführung eines 13. Gehalts ab 2020.
  • Erhöhung der Vermögenswirksamen Leistungen auf 40 Euro pro Monat.
  • Vier Tage bezahlte Freistellung für Pflegenotwendigkeiten.

Euer ver.di-Verhandlungsteam Iris Hansen, Isabelle Wahrn, Nicole Hohndorf, Lars Büchse-Erler, René Lindner, Nico Mierzwiak und Kevin Voß

Diese Tarifinfos gibt es hier als PDF, gerne auch zum Weiterverteilen an die Kolleginnen und Kollegen:

 

Daher zählt ab jetzt umso mehr:

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