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Streik bei Deutsche Bank Töchtern DB Direkt GmbH und KEBA GmbH

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Streik bei Deutsche Bank Töchtern DB Direkt GmbH und KEBA GmbH

Kolleginnen und Kollegen erhöhen den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde.

Streik bei der KEBA GmbH in Schkeuditz: Vor der morgigen vierten Verhandlungsrunde erhöhen die Beschäftigten den Druck!

Über 120 Streikende haben am heutigen Dienstag, den 15. September 2020, vor dem Betriebsgebäude der KEBA ihren Unmut über das schlechte Angebot der Arbeitgeber zum Ausdruck gebracht und stärken ihrer Verhandlungskommission für die nächste Verhandlung am 16.09. den Rücken.

Viele Beschäftigte im Homeoffice haben sich dem Streik angeschlossen.

Die Beschäftigten erwarten von der Arbeitgeberseite konstruktive Vorschläge, um in der nächsten Verhandlung am 16. September 2020 zu einem Abschluss zu gelangen

Marcus Borck, ver.di-Fachbereichsleiter für den Finanzdienstleistungssektor

ver.di fordert für die Beschäftigten eine sechsprozentige Gehaltsanhebung ab dem 1. April 2020, mindestens 150 Euro monatlich, sowie ein 13. Monatsgehalt.

Darüber hinaus soll den Beschäftigten die Wahlmöglichkeit eingeräumt werden, einen Teil der Gehaltssteigerung in freie Zeit umzuwandeln.

„Gehaltsanhebungen auf der einen Seite und Erweiterung der Möglichkeiten individueller Freizeitgestaltung stehen nicht erst seit der Pandemie auf unserer Agenda“, so Marcus Borck, Fachbereichsleiter für den Finanzdienstleistungssektor.

Hier findet ihr alle Infos zur letzten Verhandlungsrunde bei der KEBA.


Streiks auch bei DB Direkt GmbH in Berlin und Essen

Vor der nächsten Verhandlungsrunde am 17. September 2020 brachten am heutigen Dienstag, den 15.09., mehrere hundert Beschäftigte der DB Direkt GmbH an den Standorten in Berlin und Essen ihren Unmut über das inakzeptable Angebot der Arbeitgeber in der letzten Verhandlungsrunde zum Ausrduck.

Die lange Laufzeit des Tarifvertrages (33 Monate), die im Raum stehenden Prozente, sieben Nullmonate und die fehlenden Angebote zu einer Mindesterhöhung und zum 13. Gehalt machen einen Tarifabschluss derzeit unmöglich. Das Angebot hatte das ver.di-Verhandlungsteam daher als nicht verhandlungsfähig zurückgewiesen.

Bei der DB Direkt GmbH in Berlin streikten fast 100 Kolleginnen und Kollegen. Bei der DB Direkt GmbH in Essen haben sich nahezu alle Beschäftigten aus der laufenden Schicht beteiligt und die Streikversammmlung war mit rund 100 Streikenden sehr gut besucht.

An beiden Standorten sind auch die Beschäftigten der folgenden Schicht zum Arbeitskampf aufgerufen.

Hier findet ihr alle Infos zur letzten Verhandlungsrunde bei der DB Direkt.


Wann, wenn nicht jetzt?

Werdet ver.di-Mitglied und stärkt gemeinsam mit euren Kolleginnen und Kollegen die Verhandlungsposition eurer Gewerkschaft!

Mitmachen, mitreden, mitbestimmen – in eurem eigenen Interesse!
Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

Dann nichts wie los – für weiterhin gute Perspektiven bei der KEBA!


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