Deutsche Bank

Weiterer Umbau bei Deutscher Bank

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Weiterer Umbau bei Deutscher Bank

Was uns jetzt schon schützt und was jetzt getan werden muss
Baumaßnahmen an einem Gebäude Andreas Lischka, pixabay.com Baumaßnahmen an einem Gebäude

Rund um den Investorentag am 10. Dezember 2019 wurden für die Deutsche Bank AG weitere Einsparungen und Umstrukturierungen kommuniziert. Die Einsparziele im Privatkundengeschäft werden von bisher 600 Mio Euro auf 1 Mrd Euro erhöht.

In diesem Zusammenhang soll es erneut zu einem deutlichen Personalabbau und Filialschließungen kommen. Wie dies mit den Zielen der Bank, den aktuellen Kundenschwund aufzuhalten und die Beratung sowie Kundenansprache zu intensivieren, zusammenpasst, wird nicht erläutert. Es ist zu befürchten, dass dies für die Beschäftigten zu einer weiteren Arbeitsverdichtung führt. Neben diesem Filialrückbau soll es auch zu Umstrukturierungen in den Headoffice-Einheiten und den Operationseinheiten kommen.

Auch in den kommenden Verhandlungen müssen wir wieder in allen Bereichen der Arbeitnehmervertretung unsere Kräfte bündeln. Gemeinsam erreichen wir das Beste für uns Beschäftigte.

Susanne Walzer, Mitglied im Gesamtbetriebsrat Deutsche Bank

Es ist davon auszugehen, dass durch die Entscheidung, die gelbe IT-Infratruktur auf die Deutsche Bank–IT „um-zuklappen“, es besonders in diesem Bereich zu zahlreichen Einschnitten kommen wird. Ebenso wird weiter an der Neuaufstellung der Unternehmensbank gearbeitet. Alle diese Maßnahmen sollen mit einem nicht näher bezifferten Personalabbau einhergehen.

Die Beschäftigten der DB PFK AG sowie ihrer Tochtergesellschaften sind in dieser erneuten Umbruchsituation durch den Tarifvertrag Beschäftigungssicherung grundlegend geschützt. Er schließt nicht nur betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2023 aus, sondern schützt im Umstrukturierungsfall vor Versetzungen auf unzumutbare Arbeitsplätze.

Umstrukturierungen in der IT
Besonders die angekündigten Umstrukturierungen der IT und die damit verbundenen Einschnitte sehen wir kri-tisch. Ein „Umklappen“ der IT-Infrastruktur der Postbank auf die Deutsche Bank ist kompliziert und mit hohen Kosten verbunden. Die Erfahrungen die hier gemacht worden (z.B. bei Projekten wie Magellan u.ä.), sind nicht die Besten. Umso mehr fordern wir die Vorlage eines nachvollziehbaren Konzeptes und zeitnahe Aussagen über die Auswirkungen für die Beschäftigten.

Nach den vielen bereits erfolgten und angekündigten Einschnitten erwarten die Beschäftigten zu Recht, dass auch die verschiedenen Managementebenen stärker als bisher ihren Beitrag für die Deutsche Bank leisten.

Jan Duscheck, ver.di-Bundesfachgruppenleiter Bankgewerbe

Es geht um Glaubwürdigkeit
Die Situation für die Beschäftigten in der Deutschen Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften wird auch im neuen Jahr von gravierenden Veränderungen geprägt sein. Einschnitte bei den Beschäftigten auf der einen Seite, die Fortführung von überkomplexen Committee-Strukturen sowie Bonizahlungen für die Vorstände auf der anderen Seite passt für uns nicht zusammen. Hier ist Glaubwürdigkeit gefragt. Wir erwarten, dass auch das Management einen Beitrag leistet und dass an einem plausiblen und tragfähigen Zukunftskonzept für die Bank gearbeitet wird, welches nicht einseitig zu Lasten der Beschäftigten geht. Wir werden uns in die Veränderungsprozesse aktiv und im Sinne aller Beschäftigten einbringen. Am Besten mit Ihnen gemeinsam. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

 

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