Postbank

ver.di prüft neues Arbeitgeber-Angebot

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ver.di prüft neues Arbeitgeber-Angebot

Warnstreiks werden in dieser Woche fortgesetzt, während ver.di das neue Angebot prüft
Streikdemo durch Berlin ver.di Fb1 Streikdemo durch Berlin

Im Tarifkonflikt zwischen der Postbank und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Arbeitgeberseite ein neues Angebot vorgelegt. Dazu erklärt ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck am Dienstag, den 1. Oktober 2019:

„Das nachgebesserte Angebot zeigt, dass die Warnstreiks wirken. Aber die Positionen liegen immer noch sehr weit auseinander. Im Durchschnitt der Laufzeit bietet die Arbeitgeberseite nun 1,7 Prozent. Das ist immer noch sehr weit von unserer Forderung von 7 Prozent entfernt. Es ist völlig unklar, ob dazwischen ein Kompromiss gefunden werden kann. Wir werden jetzt darüber beraten, ob wir anhand dieses Angebotes trotzdem zurück an den Verhandlungstisch gehen können. Die Streiks gehen diese Woche in jedem Fall weiter!“

Bereits am 30. September waren 750 Postbänkler bei einer Streikdemo durch Berlin gezogen und hatten den Arbeitgebern noch einmal unmissverständlich klar gemacht, dass sie zu unbefristeten Streiks bereit seien, sollten die Arbeitgeber nicht substantiell auf die Forderungen der Beschäftigten eingehen.

 

Die Arbeitgeberseite sucht die Auseinandersetzung mit ver.di. Tarifverhandlungen auf Augenhöhe oder kollektives Betteln?

Wie diese Auseinandersetzung endet, entscheiden wir zusammen mit euch. Und eines ist klar: wir sind umso stärker, je mehr wir sind. Und umso besser können wir verhandeln.

Deswegen: mitmachen, mitreden, mitbestimmen – im eigenen Interesse!


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