Postbank

Unser Flugblatt zum Scheitern der 3. Verhandlungsrunde

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Unser Flugblatt zum Scheitern der 3. Verhandlungsrunde

Tarifverhandlungen gescheitert: Arbeitgeberseite bietet gerade mal 1 Prozent.
Scheitern der Verhandlungen bei der Postbank ver.di Fb1 Scheitern der Verhandlungen bei der Postbank

Anders als in der zweiten Runde ging dieses Mal alles ganz schnell: Trotz einer beeindruckenden Streikwelle mit über 3.000 Streikenden und Hunderten von geschlossenen Filialen und bestreikten Postbank-Standorten im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde sowie hunderten neuen ver.di-Mitgliedern war nach 50 Minuten Schluss mit den Tarifverhandlungen. Jetzt hilft nur eines: Urabstimmung durchführen – Streiks ausweiten!

Sieht so das Dankeschön für die Arbeitsleistung der letzten Monate aus?

  • Neun Nullmonate, 36 Monate Laufzeit
  • Ab 1. April 2020: 1,7 Prozent
  • Ab 1. April 2020: 1,7 Prozent
  • Ab 1. Juli 2021: 1 Prozent
  • Ab 1. Februar 2022: 1 Prozent
  • = 1,069 Prozent p.a.

Das ist schlechter als der Abschluss für private/öffentliche Banken – eine Provokation!

Die ver.di-Verhandlungskommission war empört von dem, was die Arbeitgeberseite vorgelegt hat. Mehr Missachtung geht nicht! ver.di hat daraufhin die Gespräche mit der Arbeitgeberseite abgebrochen. Das Gehalts„angebot“ ist ein Schlag ins Gesicht aller Beschäftigten. Da hilft auch nicht, dass es bei anderen Themen ein bisschen Bewegung gab.

Dieses Angebot unterstreicht: Die Arbeitgeberseite ist nicht wirklich an einem fairen Tarifkompromiss interessiert. Sie setzt eindeutig auf Zuspitzung. Die Arbeitgeberseite unterliegt einer Fehleinschätzung: Anders als bei den privaten und öffentlichen Banken haben die Beschäftigten im Postbankkonzern ihre Interessen hervorragend organisiert: Bis zu 80 Prozent der Beschäftigten sind in ver.di und deshalb werden wir im Interesse unserer Mitglieder diese Provokation durch mehr und intensivere Streiks zurückweisen.

Die ver.di-Tarifkommissionen haben einstimmig beschlossen, dass die Tarifverhandlungen vor diesem Hintergrund gescheitert sind. Beim ver.di-Bundesvorstand wird die Durchführung einer Urabstimmung beantragt. Weitere Informationen erfolgen kurzfristig.

 

Die Arbeitgeberseite such die Auseinandersetzung mit ver.di. Tarifverhandlungen auf Augenhöhe oder kollektives Betteln?

Wie diese Auseinandersetzung endet, entscheiden wir zusammen mit euch. Und eines ist klar: wir sind umso stärker, je mehr wir sind. Und umso besser können wir verhandeln.

Deswegen: mitmachen, mitreden, mitbestimmen – im eigenen Interesse!


Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

Nichts wie los – für echte Wertschätzung unserer Arbeit bei der Postbank!


Ich will mehr Infos zu ver.di!

Mehr Infos von ver.di für die Beschäftigten der Postbank