Postbank

Nach 12 Stunden Verhandlung, kein Angebot

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Nach 12 Stunden Verhandlung, kein Angebot

„Null Spielraum“ – „Bank in schwieriger Lage“ – Zu teuer“ – Das waren Reaktionen der Arbeitgeberseite
Tarifrunde Postbank 2019 ver.di Baden-Württemberg Verhandlung  – Streik Böblingen

„Null Spielraum“ – „Ausgangsposition nicht besonders rosig“ – „Bank in schwieriger Lage“ – „Die ver.di-Forderungen sind in keinster Weise zu verarbeiten“ – „Zu kompliziert“ –„Keine Option“ – „Nicht möglich“ – „Zu teuer“ – „Nicht akzeptabel“…

Das waren Reaktionen der Arbeitgeberseite zu den ver.di-Forderungen. Ein Gehaltsangebot in Runde zwei: Fehlanzeige! Darüber hinaus gab es die üblichen Hinweise zu Niedrigzinsphase und Kostendruck. Dennoch kann festgestellt werden: Die Warnstreiks in der ersten Augustwoche zeigen Wirkung!

Anders als in der ersten Tarifverhandlung war die Arbeitgeberseite zumindest in der Lage, sich mit der ver.di-Verhandlungskommission auszutauschen. Zu einigen ver.di-Forderungen zeigten sie Gesprächsbereitschaft, zu anderen nicht. Bezogen auf das Gesamtforderungspaket von ver.di war der Verlauf nicht zufriedenstellend. In den Verhandlungen stehen wir ganz am Anfang. Wir sind noch lange nicht am Ziel!

„Ganz klar: Die guten Ergebnisse sind Ihr Verdienst. […] Sie alle haben in einem schwierigen Marktumfeld und bei laufenden Veränderungen eine großartige Leistung gezeigt.“

Karl von Rohr, stellv. Vorstandsvorsitzender der DB AG, am 24. Juli an die Beschäftigten:

Wertschätzung sieht anders aus!
Fakt ist: Im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden in Deutschland beliefen sich die Erträge im 2. Quartal 2019 auf 1,7 Milliarden Euro, ein Anstieg um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gestiegene Geschäftsvolumen und selektive Preisanpassungen glichen niedrigere Zinsmargen im Einlagengeschäft mehr als aus. Dieser Erfolg wurde von den Beschäftigten unter schwierigsten Bedingungen erwirtschaftet, wie selbst die Arbeitgeberseite zugeben musste. Allein deshalb sind die ver.di-Forderungen richtig.

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Von der Arbeitgeberseite muss in der dritten Verhandlungsrunde (9./10. September) erheblich mehr kommen! Damit das passiert, muss jetzt in den Betrieben ordentlich Druck gemacht werden. ver.di wird jetzt die Warnstreiks intensivieren und ausweiten. Nur dann
können die vorhandenen Verhandlungs- und Gestaltungsspielräume ausgeschöpft werden.

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