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ver.di lehnt Stellenabbau bei der Commerzbank ab

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ver.di lehnt Stellenabbau bei der Commerzbank ab

Pressemitteilung: So ein massiver Stellenabbau ist in dieser Kürze nicht akzeptabel!

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert, die kurzfristig bekannt gewordenen Kürzungsvorhaben der Commerzbank. Demnach soll in Deutschland jeder dritte Arbeitsplatz betroffen sein. „Solch ein massiver Stellenabbau ist in dieser Kürze nicht akzeptabel und eine Gefahr für die Stabilität der Bank“, sagt Stefan Wittmann, der für die Commerzbank zuständige Gewerkschaftssekretär bei ver.di. „Vor allem sind wir entsetzt, dass die Beschäftigten über diese drastischen und kurzfristigen Maßnahmen keinerlei Informationen erhalten haben“, so Wittmann.

Die Unternehmensleitung habe bislang keinerlei Aussagen zum Umgang mit den Beschäftigten getätigt; das sorge für große Verunsicherung. „Wir erwarten, dass der Vorstand Verantwortung für die Belegschaft übernimmt und die Betriebsräte umgehend und umfassend informiert“, so Wittmann. Notwendig seien sozialverträgliche Zusagen sowie klare Angebote für die in der Bank bewährten Altersversorgungsinstrumenten. „Klar ist für uns: Wir lehnen betriebsbedingte Kündigungen vehement ab“, so Stefan Wittmann.

Stefan Wittmann, ver.di – Unternehmensbetreuer
Commerzbank AG ver.di Bundesverwaltung, Charles Yunck Stefan Wittmann  – Stefan Wittmann, ver.di – Unternehmensbetreuer Commerzbank AG

„Solch ein massiver Stellenabbau ist in dieser Kürze nicht akzeptabel und eine Gefahr für die Stabilität der Bank!

Stefan Wittmann, ver.di – Unternehmensbetreuer

Dass es einen Umbau in der Commerzbank geben würde, sei lange bekannt, jedoch nicht in dieser Kurzfristigkeit, wie sie jetzt die Beschäftigten treffen könnte. „Wir halten die in der neuen Strategie vorgesehene Zeitschiene für den Personalabbau bis Ende 2023 für viel zu kurz“, so Wittmann. Digitale Vorarbeiten und Umbauten der Infrastruktur hätten in der Commerzbank noch nie so schnell funktioniert wie aktuell vorgesehen; damit seien „Überlastung, Bearbeitungsengpässe und sinkende Qualität programmiert“. Außerdem drohten die Altersinstrumente nicht ausreichend lange zu wirken und vielen Beschäftigten Lücken in der Erwerbsbiografie durch den Verlust des Arbeitsplatzes. „Wir haben deswegen als Gewerkschaft die Interessen aller im Blick: Die Sozialverträglichkeit für alle, die ausscheiden und die Arbeitsbedingungen für diejenigen, die bleiben. Denn ohne klare Regelungen drohen unhaltbare Belastungen durch Arbeitsverdichtung, die es zu vermeiden gilt“, so der Banken-Sekretär der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft.

 

Wir sind überzeugt, dass es in der jetzigen Situation besser ist, gemeinsam nach vorne zu gehen und sich in die weiteren Planungen aktiv mit einzubringen.

Wir wirken an der zukünftigen Entwicklung der Bank mit und Sie können sich ebenfalls daran beteiligen. Denn es war noch nie wichtiger als jetzt, sich gemeinsam in ver.di zu organisieren.
Besonders in der jetzigen Situation ist klar:

Wir sind nur zusammen stark, wenn sich jede/-r Einzelne einbringt. Egal, ob in den Servicegesellschaften, den Filialen oder den Zentralen.


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