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Streik am Standort Düsseldorf

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Streik am Standort Düsseldorf

Kein Signal der Arbeitgeber: Beschäftigte der MUFG Bank setzen ihren Streik zur Beschäftigungssicherung fort.
Streikende illustriert pablonis, depositphotos.com Streikende illustriert

Weil die Arbeitgeber der MUFG Bank Europe sowie der MUFG Europe Lease weiterhin Tarifverhandlungen zur Arbeitsplatzsicherung der rund 200 Beschäftigten am Standort Düsseldorf verweigern, treten heute (31.3.) erneut Beschäftigte von 12:00 Uhr bis zum Arbeitsende in den Streik.

Bereits Anfang 2020 war bekannt geworden, dass der global tätige Konzern beabsichtigt, die Operations-Abteilungen verschiedener Standorte in Europa nach London oder Amsterdam zu zentralisieren. Tarifgespräche zur Arbeitsplatzsicherung waren gescheitert. Neue Gespräche lehnt der Arbeitgeber, trotz erster Streikmaßnahmen in der vergangenen Woche, bisher ab.

„Unser Ziel ist es, gemeinsam an einen Tisch zu kommen, um tariflich betriebsbedingte Kündigungen bis zum 31. Dezember 2026 auszuschließen. Diese Sicherheit wird den Kolleginnen und Kollegen aber vom Arbeitgeber verwehrt. Stattdessen spricht das Management von großen Veränderungen, um profitabler zu werden“, erklärte Frank Fassin, Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen NRW. Vorab getätigte Bemühungen, die Arbeitsplatzsicherung in Tarifgesprächen zu vereinbaren, waren gescheitert. „Ein erstes klares Signal aus der Belegschaft ist bereits letzte Woche erfolgt und soll heute noch einmal verstärkt werden. Nur so können wir den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Auch eine Fortsetzung der Streiks schließen wir nicht aus.“

Frederik Werning, Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Finanzdienstleistungen, fügte hinzu: „Heute würden in der MUFG Bank die Jahresabschlussarbeiten durchgeführt. Die Streiks, die der Arbeitgeber durch seine Verweigerungstaktik zu verantworten hat, werden deshalb wahrscheinlich erhebliche Folgen haben.“

„Jetzt spricht das Management von großen Veränderungen, weil die Bank angeblich nicht profitabel genug sei. Wir müssen damit rechnen, dass ein großer Teil der Arbeitsplätze in Düsseldorf wegfallen würde. Dem stellen wir uns entschieden entgegen“, erklärte Frank Fassin, Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen NRW bereits am ersten Streiktag vergangene Woche. Vorab getätigte Bemühungen, die Arbeitsplatzsicherung in Tarifgesprächen zu vereinbaren, waren gescheitert. „Nun muss ein klares Signal aus der Belegschaft erfolgen, um den Druck auf die Arbeitgeber deutlich zu erhöhen. Auch eine Fortsetzung der Streiks schließen wir nicht aus.“

Aufgerufen sind Beschäftigte aller Bereiche – unabhängig davon, ob sie am Streiktag im Betrieb oder im Home-Office eingeteilt sind. Die Streikversammlung findet aufgrund der aktuellen Pandemiesituation digital statt.


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