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Offener Brief an den Vorstand des AVR

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Offener Brief an den Vorstand des AVR

Christoph Meister wendet sich an den AVR, der behauptet, wir hätten die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Tarifreform ungenutzt verstreichen lassen.
Wir strecken die Hand aus Gerd Altmann auf Pixabay Wir strecken die Hand aus

Am Dienstag, den 16. April 2019 haben wir einen Brief an die Vorstände der Genossenschaftsbanken versendet, die Mitglied im AVR sind. Der Arbeitgeberverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (kurz AVR) hatte im November 2018 die Sondierung mit ver.di über einen Tarifreform-Tarifvertrag beendet.

Zu unserer Verwunderung hat er jetzt in einem internen Tarifrundschreiben behauptet, wir hätten "die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Tarifreform ungenutzt verstreichen lassen".

Im Weiteren hat der AVR-Vorstand empfohlen, „die Rolle von ver.di gegenüber dem Betriebsrat zu thematisieren und kritisch zu hinterfragen“, insbesondere die „fehlende Eignung von ver.di als Rechtsberater und Veranstalter von Schulungen zu Tarifthemen, weil keine aktive Tarifpolitik seit 15 Jahren [betrieben werde…] und deshalb Informationsdefizite bei Änderungen des Tarifvertrages [bestünden und] Zweifel an Eignung von ver.di als Interessensvertreter von Genossenschaftsbanken, weil die Gewerkschaft seit 15 Jahren keine aktive Tarifpolitik betreibt und auch keine Anstrengungen zur Rückkehr in die Tarifpolitik ersichtlich sind (insbesondere Verhalten bei Sondierung).“

In unserem offenen Brief fordert Christoph Meister, ver.di-Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen, den AVR auf, im Sinne der genossenschaftlichen Werte wieder zu einer konstruktiven Haltung zu uns als Sozialpartner zurückzukehren. 

Das komplette Schreiben der ver.di von Mitte April gibt es hier zum Nachlesen:

Weitere Infos von ver.di in den Genossenschaftsbanken