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Der Alltag – ein Spagat

Veranstaltung
24.10.2018 – 26.10.2018 Radisson Blu Hotel, Juri-Gagarin-Ring 127, 99084 Erfurt

Der Alltag – ein Spagat

Nicht freigestellte Interessenvertretungen zwischen Job und Funktion
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Abteilung oder Arbeit für die gesetzliche Interessenvertretung? Team oder Ausschuss? Interessenvertretung oder Job? Es gibt viele Aufgaben zu bewältigen und diese sind als nicht freigestelltes Mitglied mit dem Job in Einklang zu bringen. Eine scheinbar unlösbare Herausforderung.

Das Gesetz gibt der gesetzlichen Funktion Vorrang. Die betriebliche Wirklichkeit ist vielschichtiger: Arbeitsdruck belastet, das Verständnis der Kolleginnen und Kollegen für die Abwesenheit "in Sachen Interessenvertretung" schmilzt, Vorgesetzte "vergessen" gerne, dass eine entsprechende Sitzung ansteht – kurzum: Ihr müsst erklären, rechtfertigen, um Verständnis werben. Gleichzeitig wollt ihr in der Funktion und im Job gute Arbeit leisten.

Neben der formalen Seite geht es um praktische Probleme und Konflikte, um persönliche Ansprüche und um arbeitsorganisatorisches Handwerkszeug. Am Ende werden die Seminarteilnehmenden mehr Kompetenz im Umgang mit ihrer Situation gewonnen haben, einschließlich der Erkenntnis der Grenzen des Machbaren.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Der rechtliche Rahmen: Vorrang der Funktion, Freistellungen
  • Probleme/Konflikte und ihre Folgen
  • Wie viel Zeit kann, will, muss ich für die Betriebs- bzw. Personalratsarbeit aufwenden?
  • Formale Regelungsmöglichkeiten
  • Konflikte aufgreifen, persönlich stimmige und rechtlich vertretbare Lösungen finden
  • Anregungen für gute Arbeitsorganisation: Instrumente der Arbeits- und Zeitplanung

Mehr Details zum Seminar, zu Kosten und Freistellung, zum Veranstaltungsort und zur Anmeldung findet ihr auf den Seiten der ver.di b+b.