Corona-Virus

Fremdsprachige Arbeitsrechtsinfos zur Corona-Krise

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Fremdsprachige Arbeitsrechtsinfos zur Corona-Krise

Der DGB liefert arbeitsrechtliche Informationen in acht Sprachen.
Recht Gesetz Paragraf Illustration Buch Wissen Gerd Altmann, pixabay.com Recht Gesetz Paragraf Illustration Buch Wissen

Ein Informationsangebot des Deutschen Gewerkschaftsbundes liefert fremdsprachige Arbeitsrechtsinfos zur Corona-Krise.

Die Informationsblätter gibt es in acht Sprachen (DE, EN, PL, RO, BG, HU, HR, CS) auf der Webseite des DGB-Projekts "Faire Mobilität".

Neun Fragen werden darin behandelt:

  1. Wann dürfen Sie zu Hause bleiben?

  2. Bei Ihnen wurde der Corona-Virus diagnostiziert.

  3. Müssen Sie auf Dienstreise, in eine Gegend mit hoher Corona-Ausbreitung?

  4. Was ist, wenn aufgrund der aktuellen Situation Ihre Firma wenig Arbeit hat?

  5. ACHTUNG! Unterschreiben Sie keine Papiere, die Ihnen Ihr Arbeitgeber wegen der Corona-Krise vorlegt. Es könnte sich um eine Kündigung, einen Aufhebungsvertrag oder einen Änderungsvertrag handeln, der für Sie negative Konsequenzen haben kann.

  6. Ihr Arbeitgeber hat Sie gekündigt – Sie haben ein Dokument unterschrieben, das Sie nicht verstanden haben.

  7. Sie bewohnen eine Wohnung, die Ihnen Ihr Arbeitgeber vermietet. Müssen Sie die Wohnung verlassen, wenn Ihre Arbeit gekündigt wird?

  8. Ihr Betrieb wurde von der zuständigen Behörde unter Quarantäne gestellt und zur Schließung aufgefordert. Bekommen Sie weiterhin Ihren Lohn, auch wenn Sie selbst nicht erkrankt sind?

  9. Wenn aufgrund des Corona-Virus der Kindergarten oder die Schule Ihres Kindes geschlossen hat, können Sie dann zu Hause bleiben und bekommen Sie weiterhin Ihren Lohn?

  10. Welche Vorsorgemaßnahmen muss Ihr Arbeitgeber ergreifen, um Sie vor Corona zu schützen?

Hier noch mal der Link zu allen Antworten in acht Sprachen (DE, EN, PL, RO, BG, HU, HR, CS) auf der Webseite des DGB-Projekts "Faire Mobilität".

Was hilft am besten in schwierigen Zeiten? Zusammenhalt und Solidarität!

Seid dabei, denn nur gemeinsam sind wir stark! Damit wir gerade in Krisenzeiten erfolgreich verhandeln können – in eurem Interesse!

Deswegen: Mitmachen, mitreden, mitbestimmen – in eurem eigenen Interesse!


Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

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Denn die VKA hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die kommunalen Arbeitgeber ihren Beschäftigten für die Kinderbetreuung bezahlte Freistellungen gewähren können, die über die bestehenden tarifvertraglichen Regelungen hinausgehen. Die konkrete Umsetzung dieser Freigaberegelungen erfolgt durch die kommunalen Arbeitgeberverbände auf Landesebene.

Die Kommunen und kommunalen Einrichtungen haben damit schnell und unkompliziert auf die aktuelle, durch das Corona-Virus ausgelöste Situation reagiert.

Über die Freistellung von Beschäftigten bei Fortzahlung des Entgelts entscheiden die kommunalen Arbeitgeber je Einzelfall. Dabei ist insbesondere auch die Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge und der eigenen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen.

Für mögliche Arbeitsbefreiungen gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die betreffende Einrichtung (bspw. Kindertagesstätte, Tagesgroßpflegestelle, Eltern-Kind-Initiative oder Schule) schließt, um die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen.
  • Die von der Schließung betroffenen Kinder sind unter zwölf Jahre alt.
  • Eine alternative Betreuung des Kindes bzw. der Kinder kann ansonsten nicht sichergestellt werden.
  • Es stehen der Gewährung keine dienstlichen Gründe entgegen.

Der Rahmenbeschluss der VKA ist zunächst zeitlich befristet bis einschließlich 30. Juni 2020. Die Kommunalen Arbeitgeberverbände auf Landesebene können im Zuge der Freigabe ggf. weitere Konkretisierungen vornehmen.

„Im nächsten Schritt müssen wir mit den Gewerkschaften alle Fragen zur Kurzarbeit klären“, so VKA-Präsident Ulrich Mädge. „Angesichts der ernsten Lage, in die uns das Virus bringt, müssen wir handeln. In dieser Situation sind auch die Tarifvertragsparteien aufgerufen, ihren Teil für die Aufrechterhaltung des Gemeinwesens und der kommunalen Einrichtungen und Betriebe zu leisten.“

Weitere Informationen für Beschäftigte zur Corona-Krise:

Corona Covid-19 Quarantäne Büro Office Virus
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